Montag, 8. Juni 2015

Großzug 26 Imperium und Chaos: Der Großinquisitor landet auf Laertes Vitium



Gebannt starrte der Magos Veteranos auf die letzten mathematisch-esoterischen Formeln, die er dem Silberblock, der letzten Ruhestätte des Großmagos Faradi Voltus Tesslah hinzugefügt hatte. Seit den erfolgreichen Experimenten und Messungen mit dem Plasmainduzierten elektromagnetischen Pulstransformator hatte er die Gleichungen beweisen können – und war damit an den Punkt gelangt, sie weiterzuentwickeln, und abzuschließen.

Unglaublich, welche Möglichkeiten und Energien uns damit ab jetzt zur Verfügung stehen. Damit kann man 6,7342 Standard-Forgeworlds GLEICHZEITIG betreiben.

Oder … Moment … nein. Diese Energiemenge lässt sich nicht gezielt verwalten. Sie lässt sich gar nicht konstruktiv nutzen. Außerdem … woher kommt die eigentlich … BEIM OMNISSIAH!

Nachdenklich, und auch ein klein wenig schockiert lehnte er sich zurück.

Hatte der Großmagos das Alles etwa vorhergesehen? Hatte er geahnt, wie sich das Imperium in den kommenden 10000 Jahren von einer Empore des Fortschritts zu … na ja … zu dem hier entwickeln würde? Hatte er die wahre Natur des Warp etwa damals schon erkannt?

(Die Stimme des Iron Hands, tief und mechanisch)
„Ich sehe, dass Ihr die Gleichungen endlich zu ihrem logischen Ende geführt habt.“

„Und ihr habt verstanden. Damit das Imperium leben kann, muss Laertes Vitium sterben. Und das von euch vollendete Werk des Großmagos muss tot bleiben.“

„10000 Jahre lang gab es niemanden, der das hier hatte verstehen können.“

(Die Stimme des Salamanders, tief und menschlich)
„Ferrus Manus und Vulkan hatten lange debattiert und gestritten, was sie mit der Entdeckung tun sollten, die sie gemeinsam mit dem Großmagos in dieser damals völlig unbedeutenden Ecke des Imperiums gemacht hatten.“

„Die beiden Primarchen hatten sich darauf geeinigt, zu einem späteren Zeitpunkt damit fortzufahren. Ferrus Tod, und Vulkans Verschwinden machten all dem ein Ende.“

„Also lag es am Großmagos selbst, dass Werk zu vollenden. Und er wusste, dass er für die Erkenntnis sein Leben aufs Spiel setzte.“

„Heute wissen wir, dass dieses Opfer unausweichlich war. Er dürfte dies damals auch schon erkannt haben – doch er hat sein letztes Experiment trotzdem ausgeführt.“

(Stimme des Iron Hands)
„Nun ist das Experiment gelungen, die Forschung vollendet und das Geheimnis damit gelüftet.“

„Und inzwischen vermögen Wir die wahre Natur dieser Technologie zu erkennen. Eure Gleichungen und Formeln lassen nur diesen einen Schluss zu: Sie vermag eine Brücke in den Warpraum aufzubauen.“

(Stimme des Salamanders)
„Eine Brücke, die in BEIDE Richtungen geöffnet, und aufrechterhalten werden kann.“

(Stimme des Iron Hand)
„Der Großinquisitor ist endlich eingetroffen, und hat das letzte Puzzlestück der Arbeit der beiden Primarchen mitgebracht, das wir brauchen werden, um diese Welt FÜR IMMER zu läutern.“

(Stimme des Salamanders)
„Und damit dem Feind dieses Einfallstor ins Herz des Imperiums für immer zu versiegeln. Auch wenn es sämtliches Leben auf Laertes Vitium FÜR IMMER auslöschen und unmöglich machen wird. Denn nur so kann dem Chaos die Existenzgrundlage hier dauerhaft entzogen werden.“

(Stimme des Iron Hands)
„Niemand Sterbliches wird dann noch dazu in der Lage sein, diese Welt und ihre Schätze zu betreten.“

(Stimme des Salamanders)
„Also wird die ewige Wache über All dies hier die Pflicht jener sein, die über den Tod hinaus das Werk des Gottkaisers tun.“

Und alle Drei schauen Sie zu der flammenden Gestalt hinüber, die eine schwarze, mit Knochen verzierte Rüstung trägt, und mit feurigem Blick, doch stumm in ihre Richtung nickt.


Zur gleichen Zeit, an Bord der Psalm des Hasses. (Dämonische, teuflische Stimme)

„Großer Träger vieler Worte, euer Plan ist von den Dienern des langweiligen Gottes erkannt worden. Sie haben die Natur der Technologie durchschaut, die eurer Invasion solche Schwierigkeiten gemacht hat.“

„Ein hochrangiger Agent der Inquisition ist heute eingetroffen, und befindet sich auf dem Weg hierher. Und er hat etwas dabei, dass diese funktionsunfähige Raumabwehrtechnologie dazu nutzen wird, um all euren Plänen auf Laertes Vitium FÜR IMMER ein Ende zu bereiten.“

„Na und? Was soll so ein einfacher Sterblicher mit seinem aufgeblasen Ego, der es gewohnt ist, dass ihm Jeder die Rosette küsst, hier noch bewirken. Es ist schon lange her, dass ich so einen Witzbold in meinem Fingern hatte. Es wird mal wieder Zeit. Den kauf‘ ich mir.“

„Mit MEINEM DÄMONENSTEIN, und eurer Hilfe werden wir den Warp auf dieser Welt heimisch machen. Und so endlich das Ende Seines Imperiums einläuten – und zugleich den Beginn UNSERES Neuen!“

„Eurikles, ich wäre mir da nicht so sicher. Schließlich stehen SIE uns im Weg.“

„Wer soll uns im Weg stehen?“

„Sie, die Sie dem Schicksal trotzen. Sie, die Sie eigentlich tot sein sollten. Na ja, eigentlich sind Sie das ja auch. Aber Sie verhalten sich nicht so, wie es sich für gewöhnliche Tote gehört.“

„Die Eldar? Ihr macht wohl Witze. Was soll denn dieser feige Xenosabschaum hier schon ausrichten.“

„Nein, die meine ich nicht.“

„Wen dann? Diese Maschinenwesen, diese „Necrons““

„Nein, die auch nicht. Die sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.“

„WEN DANN ?!?“

„Nun, Die kommen immer erst ganz zum Schluss, wenn alles bereits erledigt scheint.“

„Und sie sind – ganz im Gegensatz zu euch – auch nicht sehr gesprächig, von denen hört man in der Regel kein Sterbenswörtchen, aber ihre Taten wiegen dies Alles leider immer wieder auf. Ihr werdet sie schon noch kennen – und fürchten – lernen.“

Wovon redet der Dämon? Fürchten? Ich? Wer soll denn das sein?

Ihm fiel auf, das Lo’Ky ihm dabei so merkwürdig über die Schulter geschaut hatte. Wo schaut der denn hin? Komisch, warum riecht es hier eigentlich auf einmal so verbrannt?

Rasch drehte sich Eurikles um. Ich hätte schwören können, dass da gerade noch jemand hinter mir gestanden hatte.

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