Freitag, 1. Januar 2016

Ein gutes neues Jahr 2016 wünschen wir Euch!

Es wird ein gutes Jahr werden. Freut Euch auf spannende Gefechte.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Die Frühlingsoffensive 2016 bietet drei Fraktionen die Gelegenheit sich das Leben schwer zu machen. Die möglichen Völker in jeder Fraktion sind :

Imperiale Streitkräfte & Verbündete

Astra Militarum
Militarum Tempestus
Adeptus Mechanicum
Alle Space Marine Orden (inklusive Grey Knights)
Adeptus Sororitas
Inquisition
Imperiale Ritter (nur als Verbündete)
Eldar
Harlequins
Necrons
Sternenreich der Tau

Chaos & Verbündete

Chaos Space Marines
Chaosdämonen
Daemonkin
Astra Militarum Verräter
Militarum Tempestus Verräter
Abtrünniger Space Marine Orden
Orks
Dark Eldar
Necrons

Die Schwarmflotten

Tyraniden

Die Armeen

Jedem Spieler ist es erlaubt bis zu zwei (2) Armeelisten zu spielen. Die Armeelisten dürfen nicht aus dem selben Volk stammen. Verbündete sind erlaubt, wenn diese zu Völkern gehören, die deiner Fraktion zugeordnet sind.

Prinzipiell dürfen natürlich jede Art Modelle von jedem Hersteller verwendet werden, solange sie die passend darstellen können.
Eine komplett bemalte Armee wäre sehr wünschenwert, aber natürlich wird sich das nicht immer machen lassen.
Das "proxen" von Modellen ist jedoch nicht erlaubt.

Jede Armeeliste darf ein (1) einziges "Spezielles Charaktermodell" und eine (1) einzige "Spezielle Einheit" enthalten.

Formationen sind in keinster Weise erlaubt. PUNKT !!!

Für die Frühlingsoffensive gibt es einige Armeeorganisationspläne und Kontingente, die für die Zusammenstellung der Armeen
verwendet werden dürfen. Die endgültige Liste erhälst du zusammen mit den Kampagnenregeln.

Armeen in loser Ordnung sind ausdrücklich nicht erlaubt!

Die Größe der Armee
Die Frühlingsoffensive ist für eine Armeegröße von 1750 Punkte je Armee ausgelegt.

Zusätzlich gibt es ein Punktekontingent von 600 Punkten, die aber nur in "Apokalypse"-Spielen zum Einsatz kommen.
Wer also für ein Apokalypse-Spielbereit ist, muss entsprechende Modelle dafür bereitstellen.

Bonus für komplett bemalte Armeen

Eine komplett bemalte Armee erhält folgende Boni/Vergünstigungen :
Zusätzliche 100 Punkte Armeegröße.
Jede komplett bemalte Armee bringt der Fraktion einen (1) Siegespunkt schon zu Beginn der Kampagne.


Erlaubte Armeelisten


Es wird immer nach den neuesten Codizies gespielt und der neuesten Regelversion.

Verbündete sind grundsätzlich erlaubt, wenn der Armeeorganisationsplan dies zulässt.

“Supplements” für die jeweiligen Codizies sind erlaubt.

“Fliegerasse” sind erlaubt (“Shield of Baal”). Für je 35 Pkt. pro Flieger bzw. Fliegende Monströse Kreatur.

Des weiteren sind folgende Armeelisten aus den Imperial Armour Büchern erlaubt :
3 : The Taros Campaign
4 : The Anphelion Project
5-7 : Siege of Vraks
8 : Raid on Kastorel-Noven
11 : The Doom of Mymeara
12 : The Fall of Orpheus

Folgende Ergänzungsbücher sind ausdrücklich erlaubt :

Belagerungskrieg
Apokalypse
Planetare Invasionen
Städte in Flammen
Imperial Armour Aeronautica
Imperial Armour Volume 1 Second Edition - Imperial Guard
Imperial Armour Volume 2 Second Edition - War Machines of the Adeptus Astardes
Imperial Armour Volume 13 - Warmachines of the Lost and the Damned
Adeptus Mechanicum
Adepta Sororitas
Astra Militarum
Blood Angels
Chaosdämonen
Chaos Space Marines
Daemonkin
Dark Angels
Dark Eldar
Eldar
Grey Knights
Harlequins
Inquisition
Imperiale Ritter (nur als Verbündete)
Militarum Tempestus
Necrons
Orks
Space Marines
Space Wolves
Sternenreich der Tau
Tyraniden

Montag, 14. Dezember 2015

Anmeldestart am 15. Dezember 2015

Morgen startet die Anmeldung für die Frühlingoffensive 2016!

Unter dem folgenden Link könnt Ihr euch anmelden:
http://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=15758
 
Nachfolgend noch ein paar Highlights  und grobe Fakten zum Event, weitere Informationen und Details folgen in den kommenden Tagen:

- Armeegröße 1750 Punkte (+100 voll bemalt)
- Bis zu zwei verschiedene Armeen innerhalb einer Fraktion
- Armeeorganisation wird vorgegeben (keine Formationen erlaubt)

- Drei Fraktionen (Imperium, Chaos, Tyraniden) kämpfen gegeneinander
- 10 Spieltische mit reichlich Gelände
- Kampagnengroßkarte
- Dutzende Missionen (inklusive Stadtkampf, –Planetare Invasionen und Apokalypse)
- Dichte Geschichte mit plötzlichen und unerwarteten Veränderungen um ein möglichst spannendes Szenario anzubieten

- Neue Örtlichkeit mit reichlich Platz zum Spielen und Schlafen
- Sehr gute sanitäre Anlagen und Küche
- 4 Tage “Warhammer 40k” pur mit Vollpension und Unterkunft
 
Wir freuen uns auf eure Teilnahme. 
 
Viele Grüße
Captain Marcellus

Sonntag, 29. November 2015

Anmeldestart Frühlingsoffensive 2016

Hallo zusammen,

die nächste Frühlingsoffensive wird vom 4. - 8. Mai 2016 im Schloss Bittelbrunn in Engen-Bittelbrunn stattfinden.

Soweit ist schon vieles vorbereitet worden und wir werden euch wieder mit einem spannenden Konflikt bespaßen.

Die Anmeldung über T3 soll am 15. Dezember 2015 starten.

Wir stehen in den Startlöchern, Ihr hoffentlich alle auch.

Bis bald & viele Grüße
Captain Marcellus

Montag, 20. Juli 2015

Epilog



An Bord der "Ynneads baldiges Erwachen":

Die beiden Autarchen blickten nachdenklich auf jenen toten, schwarzen Felsbrocken, der einst die Welt Yestailli - von den Mon'keigh ... den Hoomans Laertes Vitium genannt - gewesen war.

In früheren Zeiten - vor vielen Zehntausenden von Jahren - hatte diese Welt schon mehrere Male eine wichtige Rolle gespielt. Neue Zeitalter, Bewegung und Veränderung hatten hier ihren Anfang genommen. Sei es der Beginn des Sieges gegen die Necrontyr - sei es der Beginn der Dekadenz, die zum traumatischen Absturz ihrer Spezies geführt hatte.

Und wiederum war diese Welt verwüstet und scheinbar bedeutungslos zurückgeblieben. Bis zum nächsten Mal.

Es war ein merkwürdiger Krieg gewesen. Zunächst hatte das Imperium ihr Kommen mit einer Mischung aus zur Schau gestellter Arroganz und Verachtung ... und irgendwie doch auch ehrlicher Freude begrüßt. Und als die Schlachten begannen, war Ihnen beiden plötzlich die Befehlsgewalt über den zentralen Frontabschnitt übertragen worden.

Was zunächst als ein Provisorium begonnen hatte, manifestierte sich rasch zu fester Realität. Offenkundig hatte der Seuchengott seinen verheerenden Atem über den imperialen Oberbefehlshaber ergossen, und ihm so die Stimme und Energie geraubt.

Also waren die beiden Autarchen erwählt worden. 
Und Sie hatten ihr Kriegsgeschick wieder und wieder so unter Beweis gestellt, dass sie sogar mit diesen lustigen Stoff&Wachsorden ausgezeichnet worden waren.

Autarch Xandar hatte sogar eine kristalline Träne des Imperators als Begrüßungsgeschenk erhalten.

Das Imperium hatte in der Zwischenzeit genügend Truppen herangeführt, um die Apokalyptische Flut von Ophelia VII fernzuhalten … zumindest vorübergehend. Seine Anführer hatten – in ihrer üblichen blinden Übertreibung - von einem großen Sieg gesprochen, der hier gegen den Feind errungen worden sei.

Die beiden Eldar wussten es besser. Denn sie hatten deutlich den magischen Ausbruch gespürt, der mit dem Ende so vieler Leben auf der Welt einhergegangen war. Und sie wussten, dass dies nur Eines bedeuten konnte – eine große, starke, mächtige dämonische Entität war hier entstanden. Es wird noch etwas Zeit vergehen, doch wenn der neue Chaosfürst erst einmal seine Pakte geschlossen, seine Kräfte gesammelt und seinen Angriff erneuert hat, wird das Imperium in einer noch gefährlicheren Lage sein als zuvor.

Also galt es, all dies ihren Völkern klarzumachen, auf das Sie wiederum bereitstünden, der nächsten Invasionswelle ins Imperium begegnen zu können.

So kehrten sie – tatsächlich in Frieden, und ohne jegliche neugierige Verfolger – auf ihre Weltenschiffe zurück.




Eurikles sah von seinem weißen, marmornen Thron auf sein neues Reich hernieder.

Monarchia.

 Du Perle des Glaubens. Du warst, und bist wieder das Ideal all jenes, das Lorgar Aurelian einst erschaffen hatte. Nun bist Du wieder. So schön wie damals … bevor Er uns Sein Wahres Gesicht zeigte, und die Natter Malcador mit dem Erzdiktator Guilliman alles vor unseren Augen zu Staub zerschlugen, und zu Asche verbrannten.

Und er betrachtete voller Stolz seine Theokratie, sah die marmornen Tempel und Monumente aufragen, und hörte all die wahren Gläubigen den Namen Lorgars neben dem seinen lobpreisen.

Eine weitere Emotion erwachte in ihm, und wahre … sentimentale … Freude durchströmte seinen veränderten Körper. Dabei schloss er die Augen.

Als dieses Gefühl wieder erloschen war, öffnete er wieder seine Augen.

Und sah seine schwarze, von gequälten Schreien, Gestank und Hässlichkeit erfüllte Dämonenwelt vor sich liegen. Und er hörte Lo’Ky‘s Stimme in seinem Kopf:

„Diesen Preis wirst Du Dir erst noch verdienen müssen, Eurikles der Gläubige…“

Montag, 8. Juni 2015

Das Ende



Endlich.


So viele Pläne. So viele Opfer. So viel Leid.

Eurikles wandelte durch die Hallen der Festung der Schwestern der Flammenden Reime. Und von überall her spürte er den Schmerz Anderer, der seine Seele durchströmte.

Die Bänke der Gebetsräume um ihn herum waren mit seinen „Neuen“ Gläubigen besetzt.
Überall waren, demütig kniend, die Überlebenden der Festung. Ihr Gewimmer und Jammern erfüllte die Halle, und klang wie die süßeste Musik in seinen Ohren.
Sie taten dies nicht ganz freiwillig. Bronzene Nägel, die ihnen durch die Glieder getrieben worden waren, hielten sie an Ort und Stelle.

Am Altar mit dem großen Aquilla war der Schwester Oberin der Ehrenplatz gewährt worden. Mit einem Schweißbrenner war die Schwerverletze dort festgeschweißt worden. Der wohlige Geruch von verbranntem Fleisch erfüllte seine Lungen.

Ich hatte gar nicht gewußt, daß ein Mensch so viel und laut hatte schreien können.

Ihre Seele ist so stark, ihr Geist so stark, das der Dämon in ihrem Fleisch in einem ewigen Kampf gebunden war. Immer dann, wenn sie daran zu sterben drohte, erfüllte die Warpkreatur sie mit frischer Lebensenergie – und so ging das schon seit einigen Tagen.

Bis in alle Ewigkeit.

Und ständig lief frisches Blut aus den Wunden in ihrer Rüstung, und sammelte sich in einer der Acht Schalen. Und die Schalen füllten sich zunehmend.

„Na, wo ist Dein Imperator jetzt?“

Der Blick, den Sie ihm zuwarf, war von solch hasserfüllter Intensität, dass er eine weitere dieser merkwürdigen Emotionen verspürte, die er vor über 10 Jahrtausenden zuletzt gefühlt hatte – einen Schauer der Ekstase.

Und er lief weiter, zum Fokuspunkt der mächtigen Blutmagie, die ihm den Weg in den Warp ebnen würde.
Dort wartete Lo`ky, der in den Körper des obersten Eccelesiarchen gefahren war. Er trug ein auf die gewaltige Leibesfülle zugeschnittenes, reichhaltig verziertes, mit Gold und Edelsteinen verziertes rotes Gewand.

Grinsend verbeugte er sich vor Eurikles, und sprach ihm lächelnd zu:

„Weißt du, diese kirchlichen Würdenträger mag ich am liebsten. Da brauche ich nicht einmal mit dem Finger zu schnippen, und schon bieten Sie mir Körper, Geist und Seele.“

„Diese Typen sind sogar noch niederträchtiger als Jene, die sich uns von den Mächten des Warp freiwilig anschließen.“

In der Mitte des Raumes befand sich das große, mit den heiligen Reliquien der Kathedrale erfüllte Becken, in dem vielfarbiges Warpfeuer grell und bunt loderte.

Und darüber schwebte der in denselben Farben leuchtende Dämonenstein.


Währenddessen, in der Gegend um die orbitalen Abwehrgeschütze:

Die Trümmer mehrerer Imperialer Divisionen lagen ringsum verstreut. Überreste der mystischen Kampfmaschinen des Mechanicum garnierten die verwüstete Ebene wie eine von einem Gourmet angerichtete Delikatesse.
Die siegreichen Angreifer der apokalyptischen Flut flossen chaotisch und zufällig umher und verschlangen die letzten Überreste der erbittert kämpfenden Verteidiger.

Es war inzwischen Nacht geworden, als der Feind den Belagerungsring um den Eingang der orbitalen Geschütze bis auf wenige Dutzend Meter zusammengezogen hatte.
Die letzten verbliebenen Verteidiger hielten verzweifelt die direkte Umgebung des Eingangs.

Im unterirdischen Raum waren die bekannten drei Gestalten mit dem Inquisitor Kurtschatov versammelt, und fügten das letzte Puzzlestück in die Maschinerie ein, das der Inquisitor mit nach Laertes Vitium gebracht hatte.

„Die Zeit geht uns aus.“

„Die Angreifer stehen kurz davor, in den Komplex einzudringen.“

Der Meister der Schmiede Nev’ton und Eisenvater Maxxwall hielten in ihrer Arbeit inne, sahen einander in die Augen und nickten einander kurz zu. Dann sprachen beide gleichzeitig.

„Wie werden euch die Zeit erkämpfen.“

„Zu zweit können wir dies nicht schnell genug vollenden. Wenn Wir nur noch genug Energie für den Teleporter auftreiben könnten.“

Magos Veneratos Haw Kingh ging die Berechnung in seinem Kopfe durch. Wenn ich meinen Körper vollständig entlade, können Wir mit 3,2%iger Wahrscheinlichkeit genug Astartes herteleportieren, um den Feind lange genug aufzuhalten. Wenn ich meine Existenz nicht aufgebe, schaffen wir es mit 3,7%iger Wahrscheinlichkeit, rechtzeitig fertigzuwerden. Der Fehler liegt bei +/- 4,7 Absolutprozent. 

Welch eine Wahl.

Was auch immer wir versuchen, wir können es nicht mehr rechtzeitig schaffen.


Der Feind hatte seine Truppen draußen zum letzten Sturmangriff gesammelt.

Dämonen und Traitores standen massiert bereit, um in der von Rauch und schwachem, diffusem Licht vereinzelter Feuer erhellten Dunkelheit endlich in die Zentrale der verfluchten Orbitalgeschütze durchzubrechen.

Alle Blicke waren auf den nur noch wenige Dutzend Meter entfernten Eingangsbereich gerichtet.

Und der Angriff begann.

Nev’ton und Maxxwall knieten Rücken an Rücken, und schossen mit ihren Konversionsstrahlern in die anstürmenden Reihen, während sie im feindlichen Feuersturm mehr und mehr Treffer und Beschädigungen bzw. Verwundungen einsteckten.

Schließlich erloschen ihre Geschütze, und sie sanken Rücken an Rücken in ihrer Stellung zusammen.

Unser Opfer war vergebens, die Zeit wird nicht reichen.

Und dann geschah es.


Von der Brücke des geostationären Chaoskreuzers aus betrachtet war da plötzlich ein heller Punkt erschienen, der durch die starken optischen Sensoren gesehen bei näherer Betrachtung als ein brennender Ring um den Eingang erschienen war.

Ein Ring aus flammenden Gestalten, in schwarzen knochenverzierten Rüstungen gepanzerten Gestalten. Ihre Bolter spien Tod und Vernichtung in die Reihen der Apokalyptischen Flut. Und der Sturmangriff verdampfte wie Wasser.


Eurikles sah, wie der Dämonenstein allmählich immer greller und heller brannte. Und er spürte, wie das Warp seinen Körper zu erfüllen begann.

Er ging im Geiste nochmal all die Anführer der Verbündeten durch, die er für Seine Sache hatte gewinnen können.

So viele Narren. Ohne all die Seelen ihrer und der Imperialen Armeen wäre ich niemals so weit gekommen. Denn Sie sind die Stufen meiner Treppe in den Pantheon der Götter.

Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt.


Nev’ton und Maxxwall erwachten mit einem Ruck. Und beide bemerkten Sie, dass da jemand eine imperiale Tarotkarte auf ihre zerschmetterten Brustharnische gelegt hatte.

Der Tod  - doch auf dem Kopf stehend.

Kurz danach spürten sie das Flackern eines Teleporterfeldes – und fanden sich an Bord eines Schiffes im Orbit über Laertes Vitium wieder. Zusammen mit dem Inquisitor.
Verwundert sah er zu ihnen hinüber. Auch die Umstehenden starten mit Erstaunen und Unglauben zu ihnen.

„Seid gegrüßt, Astartes. Dank sei dem Schicksal, dass auch ihr hierhertransportiert worden seid - wie auch immer dies geschehen ist."

"Sehet selbst das Letzte Experiment des Magos Veneratos Haw Kingh.“

Und sie sahen, wie sich Laertes Vitium für einige Minuten in ein flackerndes Stroboskop verwandelte – um danach für immer zu erlöschen.

Bis auf einen leuchtenden Punkt – der sich bei stärkerer Vergrößerung als ein Ring aus brennenden Gestalten entpuppte.

Großzug 26 Imperium und Chaos: Der Großinquisitor landet auf Laertes Vitium



Gebannt starrte der Magos Veteranos auf die letzten mathematisch-esoterischen Formeln, die er dem Silberblock, der letzten Ruhestätte des Großmagos Faradi Voltus Tesslah hinzugefügt hatte. Seit den erfolgreichen Experimenten und Messungen mit dem Plasmainduzierten elektromagnetischen Pulstransformator hatte er die Gleichungen beweisen können – und war damit an den Punkt gelangt, sie weiterzuentwickeln, und abzuschließen.

Unglaublich, welche Möglichkeiten und Energien uns damit ab jetzt zur Verfügung stehen. Damit kann man 6,7342 Standard-Forgeworlds GLEICHZEITIG betreiben.

Oder … Moment … nein. Diese Energiemenge lässt sich nicht gezielt verwalten. Sie lässt sich gar nicht konstruktiv nutzen. Außerdem … woher kommt die eigentlich … BEIM OMNISSIAH!

Nachdenklich, und auch ein klein wenig schockiert lehnte er sich zurück.

Hatte der Großmagos das Alles etwa vorhergesehen? Hatte er geahnt, wie sich das Imperium in den kommenden 10000 Jahren von einer Empore des Fortschritts zu … na ja … zu dem hier entwickeln würde? Hatte er die wahre Natur des Warp etwa damals schon erkannt?

(Die Stimme des Iron Hands, tief und mechanisch)
„Ich sehe, dass Ihr die Gleichungen endlich zu ihrem logischen Ende geführt habt.“

„Und ihr habt verstanden. Damit das Imperium leben kann, muss Laertes Vitium sterben. Und das von euch vollendete Werk des Großmagos muss tot bleiben.“

„10000 Jahre lang gab es niemanden, der das hier hatte verstehen können.“

(Die Stimme des Salamanders, tief und menschlich)
„Ferrus Manus und Vulkan hatten lange debattiert und gestritten, was sie mit der Entdeckung tun sollten, die sie gemeinsam mit dem Großmagos in dieser damals völlig unbedeutenden Ecke des Imperiums gemacht hatten.“

„Die beiden Primarchen hatten sich darauf geeinigt, zu einem späteren Zeitpunkt damit fortzufahren. Ferrus Tod, und Vulkans Verschwinden machten all dem ein Ende.“

„Also lag es am Großmagos selbst, dass Werk zu vollenden. Und er wusste, dass er für die Erkenntnis sein Leben aufs Spiel setzte.“

„Heute wissen wir, dass dieses Opfer unausweichlich war. Er dürfte dies damals auch schon erkannt haben – doch er hat sein letztes Experiment trotzdem ausgeführt.“

(Stimme des Iron Hands)
„Nun ist das Experiment gelungen, die Forschung vollendet und das Geheimnis damit gelüftet.“

„Und inzwischen vermögen Wir die wahre Natur dieser Technologie zu erkennen. Eure Gleichungen und Formeln lassen nur diesen einen Schluss zu: Sie vermag eine Brücke in den Warpraum aufzubauen.“

(Stimme des Salamanders)
„Eine Brücke, die in BEIDE Richtungen geöffnet, und aufrechterhalten werden kann.“

(Stimme des Iron Hand)
„Der Großinquisitor ist endlich eingetroffen, und hat das letzte Puzzlestück der Arbeit der beiden Primarchen mitgebracht, das wir brauchen werden, um diese Welt FÜR IMMER zu läutern.“

(Stimme des Salamanders)
„Und damit dem Feind dieses Einfallstor ins Herz des Imperiums für immer zu versiegeln. Auch wenn es sämtliches Leben auf Laertes Vitium FÜR IMMER auslöschen und unmöglich machen wird. Denn nur so kann dem Chaos die Existenzgrundlage hier dauerhaft entzogen werden.“

(Stimme des Iron Hands)
„Niemand Sterbliches wird dann noch dazu in der Lage sein, diese Welt und ihre Schätze zu betreten.“

(Stimme des Salamanders)
„Also wird die ewige Wache über All dies hier die Pflicht jener sein, die über den Tod hinaus das Werk des Gottkaisers tun.“

Und alle Drei schauen Sie zu der flammenden Gestalt hinüber, die eine schwarze, mit Knochen verzierte Rüstung trägt, und mit feurigem Blick, doch stumm in ihre Richtung nickt.


Zur gleichen Zeit, an Bord der Psalm des Hasses. (Dämonische, teuflische Stimme)

„Großer Träger vieler Worte, euer Plan ist von den Dienern des langweiligen Gottes erkannt worden. Sie haben die Natur der Technologie durchschaut, die eurer Invasion solche Schwierigkeiten gemacht hat.“

„Ein hochrangiger Agent der Inquisition ist heute eingetroffen, und befindet sich auf dem Weg hierher. Und er hat etwas dabei, dass diese funktionsunfähige Raumabwehrtechnologie dazu nutzen wird, um all euren Plänen auf Laertes Vitium FÜR IMMER ein Ende zu bereiten.“

„Na und? Was soll so ein einfacher Sterblicher mit seinem aufgeblasen Ego, der es gewohnt ist, dass ihm Jeder die Rosette küsst, hier noch bewirken. Es ist schon lange her, dass ich so einen Witzbold in meinem Fingern hatte. Es wird mal wieder Zeit. Den kauf‘ ich mir.“

„Mit MEINEM DÄMONENSTEIN, und eurer Hilfe werden wir den Warp auf dieser Welt heimisch machen. Und so endlich das Ende Seines Imperiums einläuten – und zugleich den Beginn UNSERES Neuen!“

„Eurikles, ich wäre mir da nicht so sicher. Schließlich stehen SIE uns im Weg.“

„Wer soll uns im Weg stehen?“

„Sie, die Sie dem Schicksal trotzen. Sie, die Sie eigentlich tot sein sollten. Na ja, eigentlich sind Sie das ja auch. Aber Sie verhalten sich nicht so, wie es sich für gewöhnliche Tote gehört.“

„Die Eldar? Ihr macht wohl Witze. Was soll denn dieser feige Xenosabschaum hier schon ausrichten.“

„Nein, die meine ich nicht.“

„Wen dann? Diese Maschinenwesen, diese „Necrons““

„Nein, die auch nicht. Die sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.“

„WEN DANN ?!?“

„Nun, Die kommen immer erst ganz zum Schluss, wenn alles bereits erledigt scheint.“

„Und sie sind – ganz im Gegensatz zu euch – auch nicht sehr gesprächig, von denen hört man in der Regel kein Sterbenswörtchen, aber ihre Taten wiegen dies Alles leider immer wieder auf. Ihr werdet sie schon noch kennen – und fürchten – lernen.“

Wovon redet der Dämon? Fürchten? Ich? Wer soll denn das sein?

Ihm fiel auf, das Lo’Ky ihm dabei so merkwürdig über die Schulter geschaut hatte. Wo schaut der denn hin? Komisch, warum riecht es hier eigentlich auf einmal so verbrannt?

Rasch drehte sich Eurikles um. Ich hätte schwören können, dass da gerade noch jemand hinter mir gestanden hatte.